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Erfolgreich silieren - Spitzenqualitäten bei Grassilagen! |
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Die Produktion von Grassilage hat in den letzten Jahren ständig an Menge und Qualität zugenommen. Die steigenden Michleistungen pro Kuh erfordern eine laufende Verbesserung bei Futterinhaltsstoffen und Energiegehalt sowie in der Gärqualität von Silagen. Die mögliche Steigerung in der Silagequalität durch bewusste Beachtung der Silageregeln, optimalen Einsatz der verfügbaren Siliertechnik sowie durch differenzierte Anwendung von Silierzusäzen bildet den Schwerpunkt dieser ÖAG - Broschüre, verfasst von Univ. Doz. Dr. K. Buchgraber, Univ. Doz. Dr. E. M. Pötsch, Ing. R. Resch und Dipl.-Ing. A. Pöllinger.
Folgende Schwerpunkte werden in dieser ÖAG - Sonderbeilage behandelt:
- Hohe Qualitäten bei der Grassilage sind kein Zufall
- Rechtzeitig mähen
- Sauberes Futter ernten und silieren
- Anwelken auf 30 bis 35, nicht höher als 40% TM
- Häcksellänge bis 1 cm noch wiederkäuergerecht
- Zügig einsilieren
- Siliergut zur besseren Verdichtung sorgfältig verteilen
- Siliergut rasch und gut verdichten
- Silo luftdicht abdecken
- Auf ordnungsgemäße und ausreichende Entnahme achten
- Silierzusätze richtig einsetzen
- Einsatzbereiche für Silierzusätze
- Einsatzbereich für zuckerhältige Zusätze
- Einsatzbereich von Säuren und Salzen
- Einsatzbereich für Bakterienpräparate
- Dosierung und Verteilung der Zusätze
- TMR - Vorratssilage
Zusammenfassung
Für den Bereich der Silageproduktion wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche technische Möglichkeiten entwickelt, wie beispielsweise die Ballensilage (ab 1988) als mittlerweile bereits etabliertes Siliersystem oder etwa Verteilsysteme für Futter am Silo. In der Mäh- und Werbetechnik zeigt sich ein stärker werdender Einsatz von Mähaufbereitern, während in der Erntetechnik mehr und mehr Kurzschnittladewagen bzw. Feldhäcksler in Verwendung sind. Diese Erntetechnik ermöglicht es Betrieben in Gunstlagen insbesondere in überbetrieblichem Einsatz noch besser und verlässlicher Spitzensilage zu produzieren. In Österreich darf man allerdings nicht vergessen, dass zumindest auf 60% der Grünlandflächen diese Techniken nicht oder nur sehr eingeschränkt eingesetzt werden können. Im absoluten Berggebiet hat sich auch eine gut angepasste Technik etabliert, jedoch sind die Flächenleistungen niedriger, die Investitionskosten höher und die Sicherheit höchste Qualitäten herzustellen, geringer. Das bedeutet aber nicht, dass alles beim Alten bleiben muss, sondern die Anwendung der vorhandenen "kleinen Berg-Technik" in den Höhenlagen überbetrieblich noch besser koordiniert und für eine Qualitätssilageproduktion eingesetzt werden muss. Mit der flexiblen Ballensilage ist dies - obwohl schwierig - überraschenderweise gelungen.
Die guten und produktiven Grünlandflächen werden künftig noch mehr in Richtung Qualitätsfutter genutzt werden, während extensive Flächen hoffentlich zumindest noch offen gehalten werden können. Höhere Milchleistungen bedingen gute Silage und gutes Heu. Die dazu notwendige Technik und betriebliche Siloausstattung ist großteils vorhanden. Das vorhandene fachliche Wissen muss nur noch umgesetzt werden, damit ausreichend Qualitätssilagen als Grundlage für eine erfolgreiche Viehwirtschaft siliert werden.
Dieses Angebot bieten wir in Kooperation mit dem Fortschrittlichen Landwirt an, herzlichen Dank!
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Erfolgreich silieren - Spitzenqualitäten bei Grassilagen [ÖAG - Sonderbeilage INFO 3/2003 Fachgruppe Futterbau und Futterkonservierung] | 6262 Kb | 54 |
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