Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich hat diesen Artikel am 2.9.2008 herausgegeben.
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Grünlandbewirtschaftung im biologischen Landbau
Die Mehrzahl der Biobauern Österreichs wirtschaftet mit einem hohen Anteil an Grünlandflächen. Als Futtergrundlage nimmt das Grünland demnach in den Biobetrieben eine bedeutende Rolle ein. Die Aufgaben und Zielsetzungen der biologischen Grünlandbewirtschaftung sind umfassend. Gutes Fachwissen über die biologische Grünlandbewirtschaftung ist eine notwendige Voraussetzung für die Umstellung des Grünlandbetriebes. Die Fachgruppe "Biologische Landwirtschaft" der ÖAG beschäftigt sich daher eingehend mit den Produktionsfragen des biologischen Landbaues. Lesen sie mehr über folgende Schwerpunkte in dieser ÖAG - Sonderbeilage verfasst von Univ.-Prof. B. Freyer und Dipl.-Ing. M. Hacket:
Grünland richtig umstellen
So können Sie ihre Grünlandbestände einstufen
Viehbestand auf Flächen abstimmen
Nährstoffe bleiben großteils am Betrieb
Ampferfreies Saatgut
Harmonische Pflanzenbestände anstreben
Grünlanderträge passen sich an
Grundfutter regelt tierische Leistungen
Die wichtigsten Regeln zur Grünlandbewirtschaftung
Knackpunkte der Grünlandbewirtschaftung
Tipps zur richtigen Nutzung
Sachgerecht düngen
Leguminosen sind wichtig
Nachhaltige Pflege
Fazit für den Biolandbau
Die ca. 19.000 Biobetriebe Österreichs bewirtschaften ca. 210.000 Hektar Grünland. Die biologische Wirtschaftsweise ist die höchste Stufe im Umweltförderungsprogramm ÖPUL.
Die Bewirtschaftung von biologischen Grünlandflächen bedarf eines großen Know-how im Pflanzenbau und in der Tierhaltung. Standortangepasste Nutzung und Düngung sind Grundvoraussetzung für gesunde biologische Grünlandbestände. Denn nur vorbeugende und direkte mechanische Maßnahmen können im Betrieb eingesetzt werden, um leistungsgerechtes Futter zu erzeugen. Die Umstellung von konventioneller auf biologische Bewirtschaftung bedarf einer genauen Betriebs- und Maßnahmenanalyse.