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Grünlandmischungen mit den richtigen Sorten |
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Je nach Nutzungsdauer (Feldfutterbau, Wechselwiese oder Dauergrünland), Standort (milde, mittlere odere rauhe Lagen) und Bewirtschaftung stehen dem Landwirt für die Neuanlage von Grünland verschiedene Saatgutmischungen zur Verfügung. Die Qualität der Saatgutmischung wird von ihrer Artenzusammensetzung, den verwendeten Sorten und der Saatgutqualität (Reinheit, Keimfähigkeit, Ampferfreiheit) bestimmt. Das Ziel der ÖAG-Mischungen ist es, dem Landwirt mit hochqualitativen Saatgutmischungen optimale Voraussetzungen zur Neuanlage bzw. Erneuerung von Grünlandbeständen zu schaffen.
Die Schwerpunkte in dieser ÖAG - Sonderbeilage, verfasst von Univ. Doz. Dr. K. Buchgraber und S. M. Gerl sind:
- Ansaatwürdige Arten
- Sorten im Grünland
- ÖAG-Sortenliste
- Abstimmung der Sorten auf den Mischungstyp
- Ertrag und Futterwert - die wichtigsten Faktoren
- Gräser sind die wichtigsten Pflanzen auf der Wiese
- Leguminosen binden Luftstickstoff
- Wertvolle Futterkräuter haben ihren Platz
- Schröpfschnitte bei den ersten Aufwüchsen durchführen
- Beim Auflaufen auf Ampferkeimlinge achten
- Prüfergebnisse für Feldfutterbau und Dauergrünland
- Rotkleegras für milde und mittlere Lagen RE
- Kleegras für milde und mittlere Lagen KM
- Feldfutter-Intensiv für rauhe Lagen IR
- Wechselwiese für rauhe Lagen WR
- Dauerwiese für mittlere Lagen B
- Dauerwiese für feuchte Lagen C
- Bestandesentwicklung: Viele Faktoren mischen mit
- Erträge der Saatgutmischungen
- ÖAG-Mischungen im Vergleichstest
- Biologische N-Bindung über die Kleearten
- Kleegras oder Silomais
Fazit für die Praxis
Das Ziel bei der Neuanlage und Erneuerung von Grünland ist ein idealer und harmonischer Pflanzenbestand. Mit den von der ÖAG empfohlenen und kontrollierten Saatgutmischungen werden wichtige Voraussetzungen zum Erreichen eines leistungsfähigen Bestandes im Futterbau erfüllt:
- ÖAG-Mischungen sind in ihrer Artenzusammensetzung bewährt
- ÖAG-Mischungen erhalten nur Saatgut der bestgeeigneten Sorte
- Die ÖAG-Mischungen sind auf den Mischungstyp und die jeweilige Region angestimmt
- ÖAG-Mischungen garantieren eine bessere Saatgutqualität und Ampferfreiheit
Die etwas höheren Saatgutkosten der ÖAG-Mischungen machen sich durch ideale Bestände und höhere TM- und Qualitätserträge in wenigen Jahren mehr als bezahlt. Für die Praxis ist es wichtig, daß der Landwirt die Mischung, welche für die beabsichtigte Nutzungsdauer, den Standort, die Bewirtschaftungsintensität und den Verwendungszweck am besten geeignet ist, wählt. Bei optimalen Anbaufaktoren und der richtigen Bestandeslenkung bringen die ÖAG-Mischungen leistungsfähige Bestände im Futterbau. Ein rechtzeitiger Nutzungstermin und optimale Ernte- und Konservierungsmethoden gewährleisten einen angemessenen Ertrag und Futterwert. So kann der Landwirt hohe Leistungen aus dem Grundfutter erreichen, und dies ist die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg des Grünlandbetriebes.
Dieses Angebot bieten wir in Kooperation mit dem Fortschrittlichen Landwirt an, herzlichen Dank!
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Grünlandmischungen mit den richtigen Sorten [ÖAG - Sonderbeilage INFO 6/2000 Fachgruppe Futterbau und Futterkonservierung] | 7987 Kb | 29 |
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