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Was gilt es bei der Düngung von Grünland zu beachten? |
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Neben der Verbesserung der Grundfutterqualität zur Minimierung des Kraftfutteraufwandes stellt heute der effiziente Einsatz der wirtschaftseigenen Dünger und der damit verbundene geringere Aufwand an Mineraldüngern eine wirksame Maßnahme zur Reduktion (meist) betriebsexterner Nährstoffquellen dar. Diese Strategie weist durch die Einsparung von Produktionsmittelkosten sowohl ökonomische, als auch ökologische Vorteile auf. Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zur Sicherung einer zukünftigen produktionsorientierten Bewirtschaftung und damit Offenhaltung des Grünlandes geleistet. In vielen Grünlandbetrieben kann damit auch eine ökologisch verträgliche Kreislaufwirtschaft realisiert werden, die jene Rücksicht auf die elementaren Zusammenhänge zwischen Boden, Pflanze und Umwelt nimmt, welche die Gesellschaft heute mehr denn je von der Landwirtschaft fordert.
Schwerpunkte dieser ÖAG - Sonderbeilage, verfasst von Univ. Doz. Dr. E. M. Pötsch, Dipl.-Ing. J. Humer und Dipl.-HLFL-Ing. J. Galler sind:
- Richtlinien und gesetzliche Bestimmungen für die Düngung beachten!
- Richtlinien für die sachgerechte Düngung
- Wasserechtsnovelle
- Regeln der guten fachlichen Praxis
- Trinkwasser-Nitrat-Verordnung
- Bodenschutzgesetze
- ÖKL-Baumerkblätter
- ÖPUL
- Anfalls- und Gehaltswerte von Wirtschaftsdüngern
- Nährstoffwirkung der Wirtschaftsdünger im Vergleich zu Mineraldüngern
- Richtwerte und Empfehlungen für die Stickstoffdüngung von Dauergrünland
- Empfohlene Aufwandmengen an Wirtschaftsdüngern für Dauergrünland
- Richtwerte und Empfehlungen für die Phosphat- und Kalidüngung von Dauergrünland
- Festmist oder Flüssigmist?
- Wo liegen die Stärken der Güllewirtschaft?
- Nachteile und Schwächen der Güllewirtschaft
- Fehler im Güllemanagement vermeiden!
- Ungleichmäßige Verteilung auf der Fläche
- Geruchsemmisionen
- Die Verminderung der NH3-Abgasung schont die Umwelt und erhöht den Wert der Wirtschaftsdünger!
- Wirksame und praktikable Maßnahmen zur Senkung der NH3-Verluste
- Witterung beachten
- Gülle und Jauche verdünnen
- Was spricht für das Stallmist/Jauche-System?
- Nachteile des Stallmist/Jauche-Systems
- Was bringt Kompostierung von Stallmist?
- Nachteile der Stallmistkompostierung
- Lagerraum richtig bemessen!
- Flächenbedarf bei der Festmistlagerung
- Grubenbedarf für Jauche und Gülle
- Kostenvergleich Gülle - Stallmist
- Stallmistkompostierung
Fazit
Der Nährstoffbedarf von etwa 90% der gesamten österreichischen Grünlandfläche wird heute über den Einsatz der wirtschaftseigenen Dünger abgedeckt.
Eine Grundvoraussetzung für eine ökonomisch und ökologisch orientierte Kreislaufwirtschaft ist die Einhaltung der entsprechenden Gesetze und rechtlichen Bestimmungen, sowie der Empfehlungen für den sach- und ordnungsgemäßen Einsatz der Wirtschaftsdünger.
Dazu zählen vor allem die Einhaltung der richtigen Ausbringungsmenge, die Wahl des günstigsten Ausbringungszeitpunktes, sowie der Einsatz umweltschonender Ausbringungs- und Verteiltechnik.
In der Praxis haben sich sowohl das Stallmist-Jauche-System, als auch das Güllesystem gut bewährt, wobei beide Systeme spezifische Vor- und Nachteile aufweisen.
Die Frage, welches System zu bevorzugen ist, kann letzlich aber nur einzelbetrieblich beantwortet werden.
Dieses Angebot bieten wir in Kooperation mit dem Fortschrittlichen Landwirt an, herzlichen Dank!
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Was gilt es bei der Düngung von Grünland zu beachten? [ÖAG - Sonderbeilage INFO 3/1997 Fachgruppe Bestandesführung und Düngungsfragen] | 5168 Kb | 32 |
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