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Netzwerk Biologische Landwirtschaft |
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Der jüngeren Biobauerngeneration sind die Gründerpersönlichkeiten des Biolandbaus, deren Wirken und Motive wenig bekannt. Diesem Umstand Rechnung tragend, wird im vorliegenden Beitrag versucht, einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse, handelnden Personen, deren Anteil am Entstehen einer „neuen" Agrikultur und den Inhalt ihrer Sichtweisen darzustellen. Diese ÖAG-Sonderbeilage verfasst von Markus Danner, Dipl.-Ing. Walter Starz und Dr. Andreas Steinwidder befasst sich mit folgenden Schwerpunkten:
- Auf der Suche nach der eigenen Identität
- Personen mit hohem Einfluss
- Justus von Liebig
- Haber, Bosch
- Artturi Virtanen
- Sir Albert Howard
- Raoul Heinrich Francé
- Anni Francé-Harrar
- Rudolf Steiner - die biologisch-dynamische Landwirtschaft
- Die von Steiner angeführten Präparate
- Die Begründer des organsich-biologischen Landbaus
- Dr. Hans Müller
- Dr. Maria Müller
- Doz. Dr. med. habil. Hans Peter Rusch
- Wo steht die bilogische Landwirtschaft heute? Wohin entwicklet sich Bio?
- Bodenfruchtbarkeit darf nicht nur Schlagwort sein
- Kreislaufwirtschaft
- Low Input-Strategien und Effizienz
- Tiergemäße Haltung, Fütterung und Zucht
- Intensivierung (und deren Grenzen)
- Konsequenz in der Umsetzung
- Ehrlichkeit und Kontrolle
- Lebensmittel mit höchster Qualität
Fazit:
Bodenfruchtbarkeit, Kreislaufwirtschaft, Gesundheit, Qualität und Nachhaltigkeit sind Begriffe, die im Zusammenhang mit Biologischer Landwirtschaft bei jeder sich bietenden Gelegenheit genannt werden. Befindet sich die Biologische Landwirtschaft nach Müller/Rusch und Steiner auf dem Weg, den die genannten Gründer vorgezeichnet und eindeutig beschrieben haben, dann sind diese Attribute absolut gerechtfertigt. Das Bekenntnis zu diesem Weg darf aber kein verbales bleiben, sondern muss in Forschung (Aus-)Bildung, Beratung und praktischer Umsetzung gelebt werden. Dies betrifft genauso Verarbeitung, Vermarktung und Konsumverhalten. Biologische Landwirtschaft schont Ressourcen, baut die Lebensgrundlage Boden auf, kann somit in der neuerdings so populären CO2-Problematik alle Argumente auf der Haben-Seite verbuchen. Als lebensfördernde Landbaumethode, die Erosion verhindert, für sauberes Wasser sorgt, sozial verträglich ist und Nachhaltigkeit im besten Sinne zu verkörpern anstrebt, ist die Biologische Landwirtschaft die Methode der Wahl, die Wirtschaftsweise der Zukunft.
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