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Bio-Futtergetreidebau im typischen Grünlandgebiet |
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Der Ackerbau war bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts auch im Berg- und Grünlandgebiet weit verbreitet und prägte damit unsere Kulturlandschaft. Welche Kulturen für den Anbau im Berg- und Grünlandgebiet geeignet sind, welche Anbau- und Pflegemaßnahmen erforderlich sind und mit welchen Erträgen gerechnet werden kann, soll in der vorliegenden Broschüre von Dipl.-Ing W. Hein, Ing. H. Waschl und Dr. H. Huss bearbeitet werden.
Schwerpunkte dieser ÖAG-Sonderbeilage sind:
- Getreidearten
- Weizen (Triticum aestivum)
- Triticale (Triticosecale)
- Roggen (Secale cereale)
- Gerste (Hordeum vulgare)
- Hafer (Avena sativa)
- Dinkel, Spelzweizen (Triticum spelta)
- Kornertrag
- Strohertrag
- Sommer-/Winterarten
- Sinnvolle Fruchtfolgen im Feuchtgebiet
- Besonderheiten bei Wechselwiesenanbau/Kleegrasumbruch
- Arbeitsgänge im Vegetationsverlauf
- Pflanzenschutz
- Betriebswirtschaftliche Überlegungen
Schlussfolgerungen:
Um vom reinen Grünlandbetrieb wieder zu ackerbaulicher Nutzung zu kommen, bedarf es einiger Kalkulation und Umstellungsmaßnahmen: 1. Flächenumwandlung von Grünland zu Ackerland 2. Überlegung, welches Getreide am besten zu Standort und Betrieb passt 3. Organisation von Maschinen und Geräten (überbetrieblich) 4. Anbau von Getreide, Pflege und Ernte 5. Reinigung, Trocknung und Lagerung des Erntegutes 6. Freude am wiederentdeckten selbst gebauten Getreide im typischen Grünlandgebiet 7. Erhöhung der Biodiversität durch Getreideschlag im Grünlandgebiet
Getreidebau im typischen Grünlandgebiet ist möglich und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus sinnvoll. Unter Beachtung aller nötigen Erfordernisse kann auch im Grünlandgebiet mit mittleren Getreideerträgen gerechnet werden, die bei den derzeitigen hohen Futter-Getreidepreisen und Strohpreisen auch betriebswirtschaftlich sein können.
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Bio-Futtergetreidebau im typischen Grünlandgebiet [ÖAG - Sonderbeilage INFO 1/2009 Fachgruppe Biologische Landwirtschaft] | 4581 Kb | 23 |
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